Das Projekt HibeBB entwickelt Schutzkonzepte gegen hitzebedingte Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz.
Laufzeit: 01.08.2025 bis 31.01.2027
Projektziel
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz vor hitzebedingten Gesundheitsfolgen am Arbeitsplatz besonders exponierter Berufsgruppen. Hierbei sollen branchenspezifische und regionalisierte Informations- und Kommunikationskonzepte erstellt werden, die wirkungsvolle und praktikable Anpassungsmaßnahmen einschließen. Gleichzeitig ist die Entwicklung eines Konzeptes zur Anpassungsqualifizierung betrieblicher Arbeitsschutzakteure geplant, um eine nachhaltige Verstetigung und Übertragbarkeit der Risikokommunikation zu erzielen.
Methodik
HibeBB setzt hierbei auf ein mehrstufiges methodisches Vorgehen, das aus dem Abgleich des Unternehmensregisters mit der Datenbank GENESIS-UV, einer Befragung betroffener Unternehmen und Organisationen im Bundesland Bremen sowie einer ergänzenden Literaturanalyse besteht. Es werden branchenspezifische Informationsmaterialien erstellt, die durch Workshops mit Führungskräften aus Unternehmen und Organisationen hinterfragt und anschließend justiert werden. Außerdem wird ein Konzept zur Anpassungsqualifizierung betrieblicher Arbeitsschutzakteure erarbeitet.
Erwartete Ergebnisse
Die Ergebnisse des Projektes sind darauf ausgerichtet, die Ziele des Hitzeaktionsplans und gleichzeitig die Klimaanpassungsstrategie des Bundeslands Bremen umzusetzen. Die Ergebnisse aus HibeBB sollen die Resilienz der Unternehmen und Organisationen in den Städten Bremen und Bremerhaven im Bundesland Bremen stärken, indem sie positiv auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten bei höheren Umgebungstemperaturen einwirken.
Projektkonsortium und Finanzierung
Das Projekt wird durch das Smart Mobility Institute (SMI) der Hochschule Bremerhaven geleitet und in Zusammenarbeit mit dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) durchgeführt.
Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Zentralen Umsetzungsprogramms zur Anpassung an den Klimawandel (ZUP), das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Bremen finanziert wird. Die BAB - Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven berät zum Förderprogramm und begleitet den Prozessablauf.
Konsortium
Smart Mobility Institute(Hochschule Bremerhaven)
Prof. Dr.-Ing. Uwe Arens
Tel. +49 471-4823-464
uarens@hs-bremerhaven.de
Institut für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik
Rainer Müller
Tel. +49 421 22096-65
rmueller@isl.org